Sahara-Trophy 1989

1989 wurde ich von zwei Herren angesprochen, die meinen Buggy auf der Straße gesehen hatten, ob ich nicht Lust hätte, bei einer Rallye in die Sahara teil zu nehmen.
Ich war ganz schön erstaunt und sagte ihnen das ich zurzeit knapp bei Kasse bin.
Daraufhin war die Antwort: “Das ist alles kein Problem, ich besorge dir ein paar Sponsoren und die Teilnahme kostet dich auch nichts, denn ich will dich aus Werbungezwecke dabeihaben!”
Das konnte doch alles nur ein Gag sein dachte ich mir, aber so kam ich in die Sahara.
Nach Monaten der Vorbereitungen ging es endlich los.
(Man beachte den beladenen Buggy)

Leider ist mir das Differential kaputtgegangen, die Zahnräder hatten nicht gehalten. So habe ich alles im Golf von Gabes zerlegt. In Gabes haben wir kein Ersatz bekommen, somit haben ich das Differential starr schweißen lassen. Die Reparatur hielt nicht lange, dann war der Vielzahn von Differential abgeschert und wir haben den Buggy im Sheraton Hotel in Hamamet abgestellt und sind den Rest der Rally mit dem Video Team mitgefahren. Zwischenzeitlich hatte ich ein Ersatzgetriebe organisiert was im Hafen von Genua auf mich wartetet. Bei der Heimfahrt hatte ich aber keine Lust es einzubauen und bin mit Einrad Antrieb bis nach Hause gefahren.

Danke Jörg und an allen Sponsoren und an alle die mich unterstützt haben, besonderen Dank an Norbert für seine tatkräftige Unterstützung.

Die erste Schlammfahrt

–    Ich wollte unbedingt richtig ins Gelände

–    Jeep-Club Frankfurt in der Zeitung gefunden

–    dort angerufen

–    zum Clubabend gefahren

–    belächelt worden (kein Allrad), Verabredung für den nächsten Tag auf dem Truppenübungsplatz getroffen

Truppenübungsplatz:

Wir fuhren in einer Kolonne einen Waldweg entlang, ich an fünfter oder sechster Stelle. Der Weg wurde immer schlammiger. Deshalb fuhren die Jeeps jetzt einzeln weiter und nach circa 50 Meter bogen sie nach rechts und links zum Anhalten ab, als der Weg wieder befahrbar schien.
Ich war glücklich über diese Situation und dachte, wau die denken ja für mich mit da ich Schwung brauche um diesen Weg zu meistern.
Also beschleunigte ich meinen Buggy und ich schaffte das schlammige Stück Weg und dann…….

Als ich auf das Stück Weg kam, das unberührt war, ergoss sich ein riesiger Wasserschwall über mich!!!

Die Jungs und Mädchen! haben mich reingelegt. Unter dem Laub verbarg sich ein circa 60 cm tiefes Wasserloch und ich saß bis zum Bauchnabel im Wasser.

Der Buggy war eingeweiht und ich auch. An diesem Tag konnte mich nichts mehr abschrecken.

Es war ein schöner Tag mit dem Jeep-Club Frankfurt und es folgten noch weitere.

Danke!